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5. Dezember 2017 - Zwei Schwelbrände in Holzverarbeitenden Betrieb

  • Einsatznummer: 143-144
  • Uhrzeit: 10:12 Uhr - 18:00 Uhr
  • Einsatzart: BE = Brandeinsatz
  • Alarmierung: Melder und Sirene
 

Einsatzkräfte

36
 

Feuerwehr/en

  • Sandkrug
 

Eingesetzte Einsatzfahrzeuge Sandkrug

  • MTF - Mannschaftstransportfahrzeug
  • LF 16 TS - Löschgruppenfahrzeug
  • TLF 16/25 - Tanklöschfahrzeug
  • LF 8 - Löschgruppenfahrzeug
 

Einsatzbericht

(tn/opw) Zu zwei Schwelbränden innerhalb weniger Stunden kam es am Dienstag in einem Holzverarbeitenden Betrieb in der Theodor Heuss Strasse in Sandkrug. Die Großleitstelle Oldenburg alarmierte die Feuerwehr Sandkrug das erste mal um 10:12 Uhr per Funkmeldeempfänger und Sirene. Vor Ort kam es zu einem Schwelbrand in einer Absauganlage für Holzspäne. Mit der Wärmebildkamera konnte der Schwelbrand in dem Rohrsystem unter der Decke der Halle schnell lokalisiert werden. Die Kameraden öffneten das Rohrsystem und kehrten die glimmenden Holzspäne vorsichtig in eine Auffangwanne. Draußen vor der Halle wurden die glimmenden Holzspäne dann abgelöscht. Vorsorglich wurde auch der Rest der Absauganlage mit der Wärmebildkamera abgesucht. Weitere Glutnester wurden nicht gefunden, sodass die Kameraden nach 1,5 Stunden wieder einrücken konnten. Um 16:00 Uhr wurden die Kameraden dann erneut von der Großleitstelle Oldenburg alarmiert. Wieder ging es zu dem Holzverarbeitenden Betrieb in der Theodor Heuss Strasse. Erneut kam es hier zu einem Schwelbrand. Dieses mal aber in einem Holzspänebunker. Mitarbeiter hatten bereits damit begonnen, Glutnester aus dem Holzspänebunker zu schaufeln. Gemeinsam mit einem Verantwortlichen wurde dann entschieden, den gesamten Holzspänebunker leer zu machen um an eventuell weitere unentdeckte Glutnester heranzukommen. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz stieg in den Bunker und leerte ihn. Anschließend wurden die Holzspäne mit Wasser und Schaum abgelöscht. Eine abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab keine weiteren Glutnester. Um 18:00 Uhr konnten alle Kameraden die Einsatzstelle wieder verlassen. Insgesamt rückten zu den beiden Einsätzen 36 Kameraden mit vier Fahrzeugen aus. 

 

Einsatzbilder


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Einsatzort

 

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