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19. April 2013 - Gemeindeübung in Sandhatten

  • Einsatznummer: 20
  • Uhrzeit: 17:44 Uhr - 18:30 Uhr
  • Einsatzart: BE = Brandeinsatz
  • Alarmierung: Melder und Sirene
 

Einsatzkräfte

27
 

Feuerwehr/en

  • Sandkrug
  • Sandhatten
  • Kirchhatten
  • Dingstede
 

Eingesetzte Einsatzfahrzeuge Sandkrug

  • LF 16 TS - Löschgruppenfahrzeug
  • TLF 16/25 - Tanklöschfahrzeug
  • LF 8 - Löschgruppenfahrzeug
 

Einsatzbericht

Schreck in früher Abendstunde: Sirenen waren am Dienstag gegen 17:45 Uhr in weiten Teilen der Gemeinde Hatten zu hören. Alle vier Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Hatten, Dingstede, Kirchhatten, Sandhatten und Sandkrug wurden auf diese Weise zu einem gemeinsamen Einsatz gerufen. Einsatzziel war die ehemalige Jugendherberge in Sandhatten, jetzt Clan B, am Wöschenweg. Erst vor Ort entpuppte sich die Lage nach einer Weile als umfangreiche, sehr realistisch gestaltete Übung, die Gemeindebrandmeister Stefan Heinke geplant hatte. Simuliert wurde der Ausbruch eines Feuers in der ehemaligen Jugendherberge. Bewohner des Clan B hatten sich zum Teil auf Vordächer „gerettet“ und mussten in Sicherheit gebracht werden. Eine der ersten Herausforderungen an die Einsatzkräfte wartete bereits unmittelbar bei der Anfahrt: Die schmale Zufahrt zum Grundstück. Sie sollte noch während der Übung weiter an Bedeutung gewinnen. Während der Einsatz lief, und eine hilflose Person im verrauchten Keller gefunden und gerettet werden musste, wurde ein weiteres mal Alarm ausgelöst. In Munderloh, so das ebenfalls zur Übung gehörende Szenario, sei es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, lautete die Meldung. Die Konsequenz: Ein Teil der Feuerwehrleute musste schnellstmöglich von Sandhatten nach Munderloh ausrücken. Jetzt zeigte sich, ob der Einsatzleiter die vielen Feuerwehrfahrzeuge so angeordnet hatte, dass die Abfahrt schnell erfolgen konnte. Das sei neben dem Üben der Zusammenarbeit der Ortswehren ein weiteres Übungsziel gewiesen, verriet Heinke später. Um es vorwegzunehmen, diese Prüfung wurde bestanden. In Munderloh am Schrottplatz angekommen, stellte sich heraus, dass ein Mensch in Lebensgefahr schwebte – eine Eisenstange hatte sich durch den Körper gebohrt. Dank der Schminkfähigkeiten der realistischen Unfalldarstellung der Johanniter aus Oldenburg sah die „Verletzung“ erschreckend echt aus. Unbeteiligte Beobachter waren froh, dass es sich nur um eine Übung handelte. An der Großübung mit 86 Einsatzkräften waren neben den 4 Hatter Feuerwehren ebenfalls beteiligt: Ein Rettungswagen und ein Notarzt der Johanniter aus Ahlhorn und die realistische Unfalldarstellung der Johanniter Oldenburg. Das Fazit des Gemeindebrandmeisters fällt positiv aus. Beide Einsätze seien gut geordnet verlaufen. „Solche Übungen sind auch wichtig, um zu prüfen, wie viele Leute ich im Ernstfall bei einem solchen Szenario und zu dieser Uhrzeit zur Verfügung habe“ so Heinke.

 

Einsatzbilder


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Einsatzort

 

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