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Die Feuerwehren der Gemeinde Hatten stellen sich und ihre Ausrüstung dem Neugewähltem Gemeinderat vor – Gemeinderatsmitglieder sehen aktiv die Ausrüstung über dessen Gelder sie entscheiden!

Mit Atemschutzgerät und Wärmebildkamera haben die Ratsmitglieder im Alltag nicht viel zu tun. Am Sonnabend aber lernten sie die Arbeit der Feuerwehr einmal hautnah kennen – auf diese Art bedankten sich die Wehren für die gute Ausstattung. Auch wenn es eine Pflichtaufgabe der Gemeinde ist, ihre Feuerwehren adäquat mit Fahrzeugen und Gerätschaften auszustatten, ist es doch nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Deshalb haben die Wehren aus Sandkrug, Kirchhatten, Sandhatten und Dingstede mit Gemeindebrandmeister Stefan Heinke an der Spitze den Rat eingeladen, um insbesondere den neu gewählten Mitgliedern Einblicke in ihre Arbeit zu bieten. Dazu hatten sie verschiedene Stationen in der Waldschule aufgebaut, um hier realitätsnah Einsatzsituationen dazustellen.

 

Er freue sich über diese lobenswerte Aktion, so Bürgermeister Christian Pundt. Zusammen mit Heinke stellte er die Ortsbrandmeister Jürgen Dallmann (Sandkrug), Jürgen Brumund (Kirchhatten), Mathias Waschka (Sandhatten) und Hergen Schütte (Dingstede) vor.

 

An den Stationen demonstrierten die Sandkruger das Szenario eines Verkehrsunfalls. Sie hatten sich mit Unterstützung von Sponsoren vor einigen Jahren selbst einen Rüstsatz angeschafft. „Der kommt seitdem bis zu zehnmal jährlich zum Einsatz“, so der stellvertretende Ortsbrandmeister Maik Schütte. Jetzt konnten die Ratsmitglieder versuchen, mit der hydraulischen Schere Autoteile zu durchtrennen.

 

Die Dingsteder Wehr hatte einen Klassenraum verdunkelt, um anschaulich den Einsatz einer Wärmebildkamera zu zeigen. Ratsvorsitzende Katja Radvan konnte in der vollen Montur eines Atemschutzgeräteträgers in diesem Raum nach Personen suchen und zollte den Einsatzkräften allerhöchste Achtung für ihren Einsatz. Hier erklärte der stellvertretende Ortsbrandmeister Volker Warfelmann, wie die Trupps bei ihren Einsätzen überwacht werden.

 

Prunkstück des eingesetzten Fahrzeugparks war das neue Tanklöschfahrzeug der Kirchhatter Wehr, wo unter Leitung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Torben Lüschen die Einsatzmöglichkeiten veranschaulicht wurden und der immense technische Fortschritt im Vergleich zum daneben stehenden ältesten Löschgruppenfahrzeugs (31 Jahre) sehr deutlich wurde.

 

Die Sandhatter Wehr demonstrierte die Rettung und Bergung einer Person unter Atemschutz sowie die Vorgehensweise bei einem Löschangriff auf einen Gasbrand, bei dem die Flammen mit einem Hohlstrahlrohr „eingefangen“ wurden.

 

Bei einer abschließenden Lagebesprechung zollten die Ratsmitglieder allen Teilnehmern für ihre ehrenamtlich erbrachten Einsätze allergrößten Respekt und Anerkennung. Amtsleiterin Heike Kersting freute sich über die „tolle Truppe“ und war sich mit dem Rat einig: „Schön, dass es Euch gibt“ Ein großer Dank geht auch an den Festausschuss der Sandkruger Feuerwehr, die alle Teilnehmer mit warmen und kalten Getränken sowie leckerer Bratwurst versorgten.

 

Quelle: NWZ Online

 

 

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